Ausgeprickelt

· Nov 21st, 2009 by Anabell

Das erste, was mir heute Morgen in die stach, war die Sonderbeilage der Financial Times Deutschland mit der fetten Überschrift „Corporate Responsibility“. Keine drei Sekunden später, war mein Kommilitone dann auch schon um ein paar Seiten leichter  und ich las gespannt die erste Beilage, die die FTD zu diesem Thema gemacht hat (leider gibt es die Beilage nicht online, ich hab schon danach gesucht).

Was ich erfahren musste, war die traurige Nachricht, dass Bionade jetzt schon seit über einem Monat zu 70 Prozent dem Oetker-Konzern gehört. Schade Schokolade, denn eigentlich hat das Gebräu ja gerade deswegen so gut geschmeckt, weil man bis dato ein kleines Familienunternehmen unterstützt hat, bzw. zu unterstützen glaubte.

Damit ist es jetzt definitiv aus und nicht nur wegen der Preiserhöhung um 30 Prozent schon einige Zeit zuvor, sondern auch wegen dem Verkauf der Bionade an einen Mega-Konzern, sind viele Stammkäufer mehr als unzufrieden mit der aktuellen Situation, ist ja auch alles wenig prickelnd.

Doch laut phil, soll es schon den nächsten aufstrebenden Stern am Bio-Limonaden-Himmel geben und diese attraktive Alternative namens Charitea muss ich so bald wie möglich mal testen. Alle Testwilligen können die bio+fairetrade Tee-Limonade übrigens bei Caras Gourmet erwerben.

Doch auch die Biolimo von Vöslauer ist einen Versuch wert, die Sorte Himbeere schmeckt nach Frühling, riecht süß und erinnert an bunte Kindertage.

Auf zu neuen Ufern.

bionadegroß

2 responses to “Ausgeprickelt”

  1. Nicoleam 21. November 2009 um Nov 21st, 2009 Uhr

    Das wunderbare Gesöff namens LemonAid und ChariTea servieren wir auch bei schoener.waers.wenns.schoener.waer! Komm doch mal vorbei – wir freuen uns! (Damit schlägst Du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe – fair trinken und fair shoppen :-) )

  2. Ralfam 6. Januar 2010 um Jan 06th, 2010 Uhr

    Wann dürfen wir ein Getränk nicht mehr trinken? Die Vöslauer AG (Familien Wenckheim & Menz) machte 2008 67 Mio Eur Umsatz; die Oetker Gruppe (ebenfalls Familienbesitz) im gleichen Jahr 9.245 Mio Eur. Hätte es nicht mehr Bedeutung, größere Betriebe zu noch mehr Nachhaltigkeit zu bewegen? Sie verfügen über größere Ressourcen und die Auswirkung von Verhaltensänderung hat mehr Hebel. Amen.

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